23.07.2017

Neue DAN-Graduierungen im Dojo-Weilheim

AIKIDO-Prüfung bestanden!

Yudansha – Der schwarze Gürtel

Der schwarze Gürtel gilt gemeinhin als die Krone der AIKIDO Kampfkunst und der Gipfel des Erreichbaren an Auszeichnung außerhalb von Wettkämpfen. Eben das, was einen echten Meister seines Faches ausmacht. Während zu Beginn des Trainings der schwarze Gürtel oft als das ultimative Ziel angesehen wird, so lernt man bis dahin, dass dieser gerade mal der erste Schritt auf dem Weg zum Meister ist.
Eine DAN Graduierung (schwarzer Gürtel) kennzeichnet den Reifegrad eines Kämpfers auf dem Weg, seine körperlichen und geistigen Fähigkeiten zu entwickeln.
Nach Abschluss einer mehrjährigen Grundausbildung in der formalen Ausführung von Grundbewegungen (Kata) und der Ausführung von Verteidigungstechniken erreicht der Schüler den Shodan (1. DAN) und damit die Stufe eines Yudansha mit der Berechtigung den schwarzen Gürtel zu tragen. In den nächsten Jahren des Trainings komplettiert und verbessert der Aikido Kämpfer seine technischen und geistigen Fähigkeiten.
Mit dem Yondan (4. DAN) schließlich erreicht er einen Expertenstatus. Er hat die technischen und körperlichen Grenzen erreicht und befindet sich auf der Vorstufe zum Meistergrad. Spätestens ab diesem Zeitpunkt ist Aikido zu einem Lebensprinzip geworden.
Auf diesem Weg haben am 12. Februar 2017 die Aikidoka des TSV Weilheim Josef Olbrich und Thomas Fabian die Prüfung zum 4. DAN und Ingo Barth zum 3. DAN unter den Augen von Hiromichi Nagano (8. DAN)  erfolgreich abgelegt.
Am 02. Juli 2017 haben dann Moritz Fabian und Thorsten Lindig, zwei weitere Aikidoka aus dem Nachwuchs des TSV Weilheim, nachgelegt und nach bestandener Prüfung den 1. DAN erreicht. Wir wünschen allen fünf auf ihrem Weg weiterhin viel Erfolg.

Udo Schwarz

 

Von links nach rechts:

Ingo Barth, 3.DAN; Josef Olbrich 4.DAN und Thomas Fabian 4.DAN

sitzend von links nach rechts:

Moritz Fabian, 1. DAN und Thorsten Lindig ebenfalls 1. DAN

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